Hilfe bei Erektionsstörungen - Die erektile Funktion verbessern

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Denken Sie daran: Ihr Arzt oder Apotheker ist stets die beste Informationsquelle, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Wenden Sie sich daher immer an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen haben, die Ihre Gesundheit, Ihre Symptome oder Ihre Medikamente betreffen.

 

Den Sex zurück in die Partnerschaft bringen

„Ich habe Erektionsstörungen." Ein Gedanke, den kein Mann gerne in Betracht ziehen möchte. Und wenn er sich damit beschäftigt, findet er es vielleicht schwierig, darüber zu sprechen. Viele Männer erleben ein Gefühl des Verlusts - und fühlen sich deprimiert. Um es klar zu sagen: Erektionsstörungen können einen großen Einfluss auf unser Leben haben.

Bei einigen Männern ist es möglicherweise Monate oder gar Jahre her, dass sie eine gesunde sexuelle Beziehung hatten. Es mag inzwischen seltsam sein, überhaupt nur daran zu denken, wieder Sex zu haben. Oder auch: mit der Partnerin darüber zu sprechen. Aber es ist wichtig, darüber zu sprechen. Zögern Sie nicht. Denken Sie daran, dass der Wiederbeginn einer sexuellen Beziehung Zeit und Geduld braucht. Gemeinsam können Sie das schaffen - als Team.
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Der Einfluss von Gewohnheiten und Lebensweisen auf die sexuelle Funktion

Jegliche Störung, die ihre Fähigkeit behindert, eine Erektion zu bekommen, kann Erektionsstörungen verursachen. Dazu zählen vor allem solche Leiden, die während der sexuellen Stimulation den Blutfluss in den Penis beeinflussen. Zu den Krankheiten, die häufig mit Erektionsstörungen im Zusammenhang gesehen werden, zählen: hoher Blutdruck, Herzkrankheiten (kardiovaskuläre Erkrankungen), erhöhte Cholesterin-Werte, Diabetes und Depressionen.

Auch Medikamente, die sich gerade gegen diese Leiden richten, können Erektionsstörungen auslösen oder das Risiko erhöhen, an ED zu erkranken. Sie sollten daher mit Ihrem Arzt über alle Arzneimittel reden, die Sie einnehmen. Manchmal gibt es alternative Präparate, die diese Nebenwirkung nicht haben. Genauso wichtig ist es, den Ratschlägen Ihres Arztes hinsichtlich bestimmten Verhaltensweisen zu folgen, die solche Erkrankungen beeinflussen können - etwa die Ernährung oder körperliche Bewegung. Manche Leiden lassen sich dabei gut kontrollieren.
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Rauchen

Rauchen kann zu hohem Blutdruck, Herzkrankheiten und auch zu Erektionsstörungen führenes ist ein Risikofaktor für ED. Dabei scheint es, als sei Risiko für Männer mit Erektionsstörungen, an einer starken ED zu erkranken, besonders hoch, wenn Sie rauchen. Rauchen Sie? Dann versuchen Sie, einen Weg zu finden, aufzuhören. Bitten Sie dabei auch Ihren Arzt um Unterstützung. Es wird gegen Ihre Erektionsstörungen helfen-und auch Ihrer gesamten gesundheitlichen Verfassung.

Körpergewicht

Ein gesundes Körpergewicht zu erreichen und zu halten ist ganz generell gut für Ihre Gesundheit - und kann viel beitragen bei der Behandlung der bereits genannten Krankheiten. So ist Abnehmen für einen Diabetiker mit Übergewicht ein ganz wichtiger Schritt.

Alkohol

Übermäßiger Alkoholgenuss erhöht ebenfalls die Wahrscheinlichkeit von Erektionsstörungen. Kleinere Mengen mögen durchaus noch von Vorteil sein, aber im Übermaß führt Alkohol zu Erektionsproblemen.

Änderungen im Lebenswandel sind nicht immer einfach-aber die Mühe wert.

Den sexuellen Erregungszyklus verstehen

Wenn man den sexuellen Erregungszyklus versteht, kann dies die Zufriedenheit mit dem eigenen Geschlechtsleben beträchtlich erhöhen.

Sex ist kompliziert. Für manche anstrengend, für andere überhaupt nicht. Für fast alle gilt: Manchmal ist Sex großartig, manchmal aber auch schrecklich. Ihre eigene Erfahrung mit Sex hat sich mit den Jahren wahrscheinlich verändert. Erst war Sex aufregend und verlockend, später eher gemütlich-und schließlich problematisch. Das kann verwirren.

Der weibliche Erregungszyklus

Wenn eine Frau erregt ist, spürt sie ein Kribbeln an Klitoris und Scheide. Sie wird feucht. Danach weitet sich ihre Scheide, das Lustgefühl nimmt zu. Herzschlag und Atmung werden schneller, schließlich kommt es zu einer Reihe lustvoller Kontraktionen im Beckenbereich, denen tiefe Entspannung und Zufriedenheit folgen-ein Orgasmus. Manche Frauen haben mehrere Orgasmen hintereinander. Stets haben diese Gefühle ihren Ursprung im Gehirn; dessen Fähigkeit, die Dinge ins Rollen zu bringen, haben wiederum sehr viel mit Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun.

Der männliche Erregungszyklus

Wie bei der Frau kommt es auf das Gehirn an: Es bestimmt, was den Mann „anmacht". Sobald ein Mann erregt ist, strömt Blut in seinen Penis und lässt diesen hart werden. Herzschlag und Atmung werden schneller. Schließlich wird das Empfinden sehr intensiv - es kommt zu einer Welle von Muskelkontraktionen und damit zum Samenerguss. Danach kehrt der Penis in seinen Normalzustand zurück. Männer benötigen etwas Zeit der Erholung, ehe sie erneut eine Erektion - und einen weiteren Orgasmus-haben können.

Quelle: Talking about sex-Derek Polonsky, MD, American Psychiatric Press, 1995
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Mit der Partnerin reden

Es ist wichtig, mit der Partnerin zu reden. Nur so können beide Seiten ihre jeweilige Sichtweisen zu Sex und Sexualität verstehen. Um es aber klar zu sagen: Es kann schwierig sein, mit jemandem über solche sensiblen Dinge zu sprechen - selbst mit der Partnerin. Wie vieles andere, so betrachten wir unsere intakte Sexualität als selbstverständlich. Da überrascht es nicht, dass wir verwirrt und mit negativen Gefühlen reagiert, wenn es plötzlich zu einem Rückgang der sexuellen Funktion kommt.

Fatalerweise führen diese Gefühle häufig dazu, dass wir noch weniger mit der Partnerin reden. Bessert sich die Kommunikation nicht, so kommt der Moment, in dem wir so tun, nie ein Geschlechtsleben gehabt zu haben. Aus all dem resultiert ein einfacher Schluss. Egal, wie lange man schon unter Erektionsstörungen leidet oder wie alt man ist: Einer der wichtigsten Schritte, damit umzugehen, ist: mit der Partnerin darüber zu sprechen.
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Tipp:
Sorgen Sie dafür, dass Sie sich regelmäßig körperlich betätigen
Erektionsstörung und Partnerschaft