Erektile Dysfunktion verstehen - Häufig gestellte Fragen über ED (FAQs)

Denken Sie daran: Ihr Arzt oder Apotheker ist stets die beste Informationsquelle, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Wenden Sie sich daher immer an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen haben, die Ihre Gesundheit, Ihre Symptome oder Ihre Medikamente betreffen.

ALLGEMEINE FRAGEN

Was ist erektile Dysfunktion (ED)?
Erektile Dysfunktion, manchmal auch Impotenz genannt, wird definiert als das dauerhaft auftretende Problem, eine Erektion zu bekommen oder sie zu halten, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreicht. Viele Männer haben gelegentlich oder zeitweilig Erektionsprobleme, aber dies bedeutet noch nicht unbedingt, dass sie an einer Erektilen Dysfunktion leiden. Um die Diagnose Erektile Dysfunktion zu stellen, muss das Erektionsproblem regelmäßig auftreten. Dies muss nicht jedesmal geschehen, wenn ein Mann Sex will, aber wiederholt und über einen längeren Zeitraum.

Sind Impotenz und Erektile Dysfunktion dasselbe?
Beide Begriffe werden meist als gleichwertig betrachtet, aber die genauere Bezeichnung ist Erektile Dysfunktion. Impotenz schließt die Erektile Dysfunktion mit ein, kann aber auch andere Dinge wie zum Beispiel Versagensangst, Stress, Angst, Depression und ein geringes Selbstwertgefühl bedeuten.

Wie verbreitet ist erektile Dysfunktion?
Mehr als 152 Millionen Menschen weltweit leiden an Erektiler Dysfunktion. Doch nur weniger als zehn Prozent der Betroffenen lassen sich behandeln.

Wie erfahre ich, wenn ich erektile Dysfunktion habe?
Um eine ED zu diagnostizieren, wird Ihr Arzt Ihre Krankengeschichte aufnehmen und eine vollständige körperliche Untersuchung durchführen. Zunächst ist es wichtig, sicher zu stellen, dass Sie an einer ED leiden und nicht an einer anderen sexuellen Dysfunktion. Denken Sie daran, dass eine erektile Dysfunktion das dauerhaft auftretende Problem ist, eine Erektion zu bekommen oder zu halten, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreicht.

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FRAGEN ZU DEN URSACHEN

Ist erektile Dysfunktion eine normale Folge des Alterns?
Wenn Männer älter werden, merken Sie, dass es länger dauert, bis sie eine Erektion bekommen, dass die Erektionen nicht mehr so hart wie früher sind oder dass es länger dauert, bis sie zum Höhepunkt kommen. Diese normalen Veränderungen, die mit dem Alter einher gehen, sollten nicht mit einer ED verwechselt werden. ED ist kein unvermeidlicher Bestandteil des Alters. Und, falls sie doch entsteht, lässt sie sich sehr gut behandeln.

Ist erektile Dysfunktion heilbar?
In den meisten Fällen kann erektile Dysfunktion nicht geheilt werden, aber in vielen Fällen ist eine effektive Behandlung möglich. Es gibt jetzt neue Optionen, die Männern helfen, erfolgreich auf eine sexuelle Stimulation zu reagieren.

Welche Ursachen hat erektile Dysfunktion?
Jede Störung, die die Abfolge von körperlichen Reaktionen beeinflusst, die zu einer Erektion führen, kann eine erektile Dysfunktion verursachen-besonders die Beschwerden, die den Blutfluss zum Penis während sexueller Stimulation beeinträchtigen. Zu den gesundheitlichen Beschwerden, die meist mit ED verbunden werden, gehören Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Diabetes (Zuckerkrankheit).

Ich habe gehört, dass manche Medikamente erektile Dysfunktion verursachen-stimmt das?
Einige Medikamente, die Sie wegen anderer Krankheiten einnehmen, können erektile Dysfunktion als Nebenwirkung verursachen. Dazu zählen manche der Medikamente, mit denen Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Allergien, Depressionen, Angstzustände, Essstörungen und Geschwüre behandelt werden.

Gibt es andere Risikofaktoren?
Auch manche Lebensgewohnheiten können das Erektionsvermögen beeinträchtigen, zum Beispiel Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss und Übergewicht. Es ist eine gute Maßnahme für Ihre Gesundheit im Allgemeinen, wenn Sie versuchen mit dem Rauchen aufzuhören, nur noch in Maßen trinken und ein gesundes Gewicht erreichen und dies halten.

Was kann ich machen, um einer erektile Dysfunktion vorzubeugen?
Weil erektile Dysfunktion mit bestimmten Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht und Alkoholmissbrauch einher geht, kann die Wahrscheinlichkeit einer erektile Dysfunktion verringert werden, wenn Sie auf Ihre Gesundheit achten und schädliche Lebensweisen vermeiden. Manche Medikamente können das erektile Dysfunktion-Risiko ebenfalls erhöhen; deshalb sollten Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, informieren.
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FRAGEN ZUR BEHANDLUNG VON EREKTILE DYSFUNKTION

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für erektile Dysfunktion?
Zu den heutige Behandlungsmethoden gehören:
PDE-5-Hemmer
Andere oral verabreichte Medikamente
Injektionstherapie
Urethral eingeführte Medikamente
Vakuumpumpen
Implantate
Pflanzliche und andere, nicht verschreibungspflichtige Medikamente

Bevor Sie eine Behandlung der erektile Dysfunktion in Erwägung ziehen oder ausprobieren, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen.

Wie gut wirken die Behandlungsmethoden?
Alle Formen der Behandlung wirken bei verschiedenen Menschen unterschiedlich. Gemeinsam mit Ihrem Arzt werden Sie entscheiden, welche Behandlungsmethode für Sie die beste ist. Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung richtig und wie von Ihrem Arzt angeordnet durchführen, um beste Ergebnisse zu erreichen. Verschreibungspflichtige Produkte zur erektile Dysfunktion-Behandlung wirken bei vielen Männern gut, aber auch sie sind nicht immer erfolgreich.

Wie erkenne ich, welche Behandlung für mich die beste ist?
Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Arzt über alle möglichen Behandlungsoptionen und entscheiden Sie gemeinsam, welche für Sie die beste ist. In manchen Fällen, besonders wenn Ihre letzten sexuellen Erfahrungen längere Zeit zurück liegen, wirkt die Behandlung beim ersten Mal noch nicht optimal. Wenn eine Behandlung nicht so gut wirkt, wie Sie sich das erhofft haben, erzielen Sie möglicherweise mit anderen Optionen eine bessere Wirkung. Geben Sie also nicht auf!
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FRAGEN ZUM ARZTBESUCH

Wo bekomme ich Hilfe?
Es kann mit unangenehmen Gefühlen verbunden sein, die Behandlung einer erektile Dysfunktion in Angriff zu nehmen. Fragen Sie als erstes Ihren Arzt, damit Sie die für Sie beste Therapie bekommen.

Wie wird die Diagnose gestellt?
Ihr Arzt wird vermutlich zahlreiche Fragen zu den Symptomen, zu Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand und zu Ihren Lebensgewohnheiten stellen. Üblicherweise wird er auch eine körperliche Untersuchung und einige Labortests machen.

Was will mein Arzt von mir wissen?
Ihr Arzt will von Ihnen Informationen zur medizinischen Vorgeschichte und über Ihren Lebenswandel bekommen. Manche dieser Fragen machen Sie vielleicht verlegen, oder Sie werden von Ihnen als unangenehm empfunden, aber sie sind wichtig. Sie werden gefragt, wie lange Sie schon Probleme mit Ihren Erektionen haben und ob das Problem plötzlich oder allmählich auftrat. Besonders unangenehm kann es sein, wenn Sie gefragt werden, ob das Problem nur bei Ihrem Partner auftritt, oder, wenn Sie mehrere Sexualpartner haben, ob es zwischen diesen Unterschiede gibt. Sie werden vermutlich auch nach sexueller Stimulation sowie nach der Härte und Dauer Ihrer Erektionen befragt. Bei den Fragen zu Ihrer medizinischen Vorgeschichte will der Arzt insbesondere wissen, ob es Operationen gab, welche Medikamente sie nehmen sowie welche Lebensgewohnheiten sie haben.

Was überprüft der Arzt bei der körperlichen Untersuchung?
Im Verlauf der körperlichen Untersuchung achtet Ihr Arzt besonders auf Anzeichen verborgener Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck oder Herzleiden. Körperliche Untersuchungen variieren in Art und Umfang und können auch die Untersuchung von Penis und Rektum umfassen.

Gibt es Labortests?
Es kann sein, dass der Arzt Ihren Testosteron-Spiegel überprüfen will. Der Testosteron-Spiegel ist eventuell ein Hinweis auf die Ursache. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob sie zusätzliche Testosteron-Gaben benötigen. Wenn Sie an erektile Dysfunktion leiden und einen niedrigen Testosteron-Spiegel haben, kann die Verabreichung von zusätzlichen Testosteron-Gaben dazu führen, dass Sie besser auf eine erektile Dysfunktion-Therapie ansprechen.

Quellen:
101 Questions and Answers about Erectile Dysfunction, Pamela Ellsworth, MD, Jones and Bartlett Publishers, 2003

Erectile Dysfunction A Clinical Guide, Roger Kirby, Culley Carson, Irwin Goldstein, ISIS Medical Media, 1999

Talking About Sex, Derek Polonsky, MD, American Psychiatric Press, 1995
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Tipp:
Manche Krankheiten stehen in einem Zusammenhang mit ED - Diabetes, Herzkrankheiten, Bluthochdruck
Erektionsstörung und Partnerschaft