Erektile Dysfunktion verstehen -
Fakten über Erektile Dysfunktion (ED)

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Denken Sie daran: Ihr Arzt oder Apotheker ist stets die beste Informationsquelle, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Wenden Sie sich daher immer an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen haben, die Ihre Gesundheit, Ihre Symptome oder Ihre Medikamente betreffen.

Was ist erektile Dysfunktion?

Erektile Dysfunktion bei Männern ist mitunter auch als Impotenz bekannt. Sie bezeichnet das dauerhafte Unvermögen, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.

Viele Männer haben gelegentliche Erektionsprobleme. In der Regel sind diese aber nur vorübergehend, ohne dass es zu einem chronischen Leiden kommt. Damit eine ED diagnostiziert wird, müssen regelmäßige Erektionsstörungen vorliegen. Nicht unbedingt jedes Mal, wenn ein Mann Sex haben möchte, aber immerhin doch häufiger.

Männer mit Erektionsstörungen haben in aller Regel auch andere körperliche Beschwerden. Tatsächlich sind Erektionsstörungen häufig nur ein Symptom für ein zugrunde liegendes Leiden.

Erektionsstörungen können von verschiedenen Männer ganz unterschiedlich wahrgenommen werden.

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Wie häufig ist erektile Dysfunktion (ED)?

Erektionsstörungen sind sehr verbreitet. Schätzungen zufolge sind weltweit 152 Millionen Männer davon betroffen. Wenn Sie also unter Erektionsstörungen leiden oder befürchten, möglicherweise erektile Dysfunktion zu haben, dann sind Sie einer von vielen Millionen Männern. Und bedenken Sie auch: Erektionsstörungen sind ein sehr gut behandelbares Leiden.

Immer mehr Männer beginnen, offen über Erektionsstörungen zu sprechen. Dabei erfahren sie von ihren Ärzten auch die neuen Therapie-Möglichkeiten, die wirksam, sicher und leicht anzuwenden sind.

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Gibt es Abstufungen der erektile Dysfunktion?

Erektionsstörungen können bei verschiedenen Männern in unterschiedlichem Ausmaß auftreten:

Ärzte unterteilen ED im Allgemeinen in die folgenden Kategorien:

  • Keine EREKTILE DYSFUNKTION. Die Fähigkeit, eine Erektion zu erlangen und aufrechtzuerhalten, ist unbenommen.
  • Leichte EREKTILE DYSFUNKTION. Die Fähigkeit, eine Erektion zu erlangen und aufrechtzuerhalten, ist leicht beeinträchtigt. Betroffene Männer haben in der Regel nur gelegentlich sexuelle Befriedigung.
  • Mittlere EREKTILE DYSFUNKTION. Die Fähigkeit, eine Erektion zu erlangen und aufrechtzuerhalten, ist teilweise beeinträchtigt. Betroffene Männer haben in der Regel nur selten sexuelle Befriedigung. Die Mehrheit der Männer mit ED leidet unter dieser mittleren erektile Dysfunktion.
  • Starke EREKTILE DYSFUNKTION. Die Fähigkeit, eine Erektion zu erlangen und aufrechtzuerhalten, ist stark beeinträchtigt. Männer haben in solchen Fällen keine oder nur sehr selten sexuelle Befriedigung.

Zu beachten ist, dass schon eine leichte erektile Dysfunktion starke Gefühlsreaktionen bei Ihnen und Ihrer Partnerin auslösen kann-auch ein Gefühl von Verlust. Offen und ehrlich über solche Emotionen zu reden, ist für einige Menschen schwierig. Aber es kann helfen, Paare näher zusammenzubringen - und das erhöht die Chance einer erfolgreichen Behandlung. Wenn Sie und Ihre Partnerin es schwer finden, über Erektionsstörungen zu reden - Sie sind bei weitem nicht die Einzigen.
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Wie entsteht erektile Dysfunktion? Was sind die Risikofaktoren?

Andere Krankheiten können ED verursachen.

Einer erfolgreichen Erektion geht eine ganze Reihe physiologischer Vorgänge voran. Jede Störung, die in diese Vorgänge eingreift, kann Erektionsstörungen auslösen. Insbesondere dann, wenn während der sexuellen Stimulation der Blutfluss in den Penis beeinflusst wird. Unter anderem werden folgende Krankheiten im Zusammenhang mit Erektionsstörungen gesehen:

  • Hoher Blutdruck
  • Herzerkrankungen, häufig auch kardiovaskuläre Krankheiten genannt
  • Diabetes
  • Depressionen

Mit zunehmendem Alter stellen viele Männer fest, dass es länger dauert, bis sie eine Erektion bekommen. Dass die Erektion nicht so hart ist wie früher. Oder dass sie länger benötigen, um zum Orgasmus zu kommen. Das alles ist normal und sollte nicht mit erektile Dysfunktion verwechselt werden. Erektionsstörungen sind keine unausweichliche Folge des Alterns-Erektionsstörungen sind sehr gut behandelbar.

Einige Medikamente können erektile Dysfunktion verursachen.

Rund ein Viertel aller Fälle von Erektionsstörungen werden durch Medikamente ausgelöst, mit denen andere Gesundheitsprobleme behandelt werden - etwa Bluthochdruck, Herzkrankheiten oder Depressionen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, die von Ihnen eingenommenen Medikamente könnten an Ihren Erektionsstörungen beteiligt sein. Fragen Sie, ob die Verwendung eines anderen Mittels Ihre Symptome vielleicht reduzieren könnte.

Einfluss von Gewohnheiten und Lebensweise auf erektile Dysfunktion.
Einige „schlechte Gewohnheiten" können Ihre Erektionen ebenfalls ungünstig beeinflussen:

  • Rauchen
  • Zu viel Alkohol trinken

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Kann man Erektile Dysfunktion vermeiden oder heilen?
Viele der Faktoren, die Erektionsstörungen auslösen, lassen sich gut kontrollieren. Das hilft, um einem Verlust der erektilen Funktion vorzubeugen. Wenn Sie Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck haben, ist es wichtig, den Anweisungen Ihres Arztes für den Umgang mit diesen Leiden zu folgen. Auf Rauchen und übermäßigen Alkoholgenuss zu verzichten kann auch das erektile Dysfunktion-Risiko senken. Daneben ist es ganz grundsätzlich von Vorteil, sich gesund zu ernähren und sportlich zu betägigen.

 
In den meisten Fällen ist ED nicht heilbar. Aber: In aller Regel lässt sie sich wirksam behandeln. Zu den möglichen Therapie-Formen zählt, dass Ärzte heute eine neue Generation von Medikamenten verschreiben können. Diese ermöglicht es Männern, natürlich-und spontan-auf sexuelle Stimulation zu reagieren.

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Welche Möglichkeiten gibt es, erektile Dysfunktion zu behandeln?

Derzeit wird nur ein kleiner Anteil der von Erektionsstörungen betroffenen Männer behandelt. Glücklicherweise ändert sich das gerade. Inzwischen sind neuere und leichter handhabbare Therapien vorhanden, und immer mehr Männer sprechen mit ihren Ärzten offen über den Umgang mit diesem gut behandelbaren Leiden. Männer mit Erektionsstörungen-und auch ihre Partnerinnen - erkennen, dass sie auf einen ebenso wichtigen wie angenehmen Teil ihres Lebens keineswegs verzichten müssen. Zögern Sie nicht, sich helfen zu lassen - und so die Freude sexueller Aktivität in Ihre Partnerschaft zurückzubringen.

Derzeitige Optionen der ED-Therapie umfassen:

PDE5-Inhibitoren. Sie helfen Männern, auf sexuelle Stimulation mit einer Erektion zu reagieren. Diese - verschreibungspflichtigen-Pillen sind schnell zur weltweit populärsten Behandlung von Erektionsstörungen geworden. Die Anwendung ist einfach und praktisch: Man nimmt sie im allgemeinen ein, kurz bevor man einen Geschlechtsakt beabsichtigt. Zugleich wirken sie ausschließlich bei sexueller Stimulation-etwa durch Küsse oder Berührung. Diese Eigenschaften machen PDE5-Inhibitoren zu einer sehr spontanen und natürlichen Behandlungsmethode.

Auch wenn bereits Millionen Männer weltweit PDE5-Inhibitoren sicher und wirksam genutzt haben, sind sie doch nicht für jeden geeignet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kennt Ihre Krankengeschichte und wird entscheiden können, ob diese Methode die für Sie richtige ist. Benutzen Sie keine PDE5-Inhibitoren, wenn Sie nitrathaltige Medikamente einnehmen-zum Beispiel Nitroglyzerin gegen Brustschmerzen (Angina pectoris). Dies gilt auch dann, wenn Sie die Nitrate nur gelegentlich nehmen.

Andere orale Medikamente. Ein weiteres Medikament, das kürzlich zur weiteren Behandlungsoption wurde, heißt „Apomorphin". Es ist als Tablette verfügbar, die sich unter der Zunge auflöst. Anders als PDE5-Inhibitoren wirkt Apomorphin auf einen Teil des Gehirns, der den sexuellen Trieb kontrolliert.

Injektionstherapie. Eine Substanz, die zur Erektion verhelfen kann, wird über eine Nadel injiziert. Diese Methode ist verschreibungspflichtig. Es können Nebenwirkungen auftreten, wie eine anhaltende Erektion, Injektionsschmerzen und vernarbtes Gewebe am Penis.

Harnröhren-Einschub. Verschreibungspflichtige Tabletten oder Kügelchen, die über die Harnröhre in den Penis eingeführt werden und so helfen, eine Erektion zu bekommen. Solche Tabletten stellen eine Alternative für Männer dar, die keine Injektion mögen. Bei vielen Anwendern lösen sie aber örtliche Schmerzen aus. Außerdem sollten Sie sie nicht benutzen, wenn Ihre Partnerin schwanger ist oder werden möchte.

Vakuum-Geräte. Bei dieser Methode wird eine Vakuumröhre vor dem Penis angebracht, um durch Saugen eine Erektion auszulösen. Zugleich hilft ein Ring, der um den Penisansatz gelegt wird, die Erektion aufrechtzuerhalten. Vakuum-Geräte sind im Allgemeinen sicher. Dennoch sollten sie nicht länger als 30 Minuten am Stück verwendet werden-der Penis könnte kalt werden und schmerzen.

Chirurgische Implantate. Zylindrische Silikon-Implantate, die entweder massiv sind oder aufgebläht werden, um eine Erektion zu erzeugen. Viele Männer und ihre Partnerinnen zeigen sich zufrieden mit dieser Methode. Der notwendige chirurgische Eingriff kann allerdings schmerzhaft sein und ist nicht frei von Infektionsrisiken.

Psychotherapie. Sie (und Ihre Partnerin) sprechen mit einem Psychiater, einem Psychologen oder einem anderen Berater für psychische Probleme. Dabei sollten Sie über die Probleme reden-sexuelle oder sonstige-, die möglicherweise Einfluss auf ihre Fähigkeit haben, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.

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Tipp:
Manche Medikamente können Erektionsstörungen verursachen
Erektionsstörung und Partnerschaft